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Bernadine v. Platen Bernadine.Platen@t-online.de 16.09.2009 | 15:20
Ich gratuliere zum neu gestalteten Internetauftritt. Alice wäre sicherlich vom neuen "Look" begeistert.

Herzlichst,
Bernadine Platen Hallermund
wink

felix de mendelssohn felix.de.mendelssohn@sfu.ac.at 02.03.2008 | 19:15
ich bin bestürzt und traurig über den tod von alice. wir haben in verschiedenen kontexten zusammengearbeitet, vor allem bleibt mir die zeit in kiew, ukraine, in besonderer erinnerung. nicht nur die lust und das interesse, mit ihr die gruppe gemeinsam zu leiten, auch die schwierigen diskussionen und verhandlungen, die nötig waren, um das projekt dort zu verankern, die sie immer in bewundenswerter weise gemeistert hat. jetzt hatte ich gerade alles in die wege geleitet, sie ende märz - wie schon lange besprochen - in cortona wieder nach 20 jahren zu besuchen, nun ist diese möglichkeit für immer vorbei. ich werde sie sehr vermissen.

Susi Shaked 29.02.2008 | 18:32
Kaum vorstellbar, dass es Alice nicht mehr gibt. 30 Jahre ist es her, dass Alice und ich durch den Gasteinerwald während eines Kongresses wanderten, Disteln verzehrten und über die Möglichkeit nachdachten, ihr Haus in Altausse für die Gruppenanalyse zu nutzen. So entstanden die Workshops, wunderbar bewegte Workshop-Jahre in ihrem Haus, interessante Gespräche, hitzige Diskussionen, Sonne, Regen, Schnee, Freunde, Familie, einfach so Vieles, das in der Erinnerung bleiben wird. Alice ist ein großer Teil unseres Altausseer Lebens. Ihre Präsenz beeinhaltete auch immer eine vornehme Distanz. Letzten Herbst war Alice sicher, dass es ihr letztes Workshop sei, an dem sie teilnehmen werde. Ich wollte es nicht glauben. Nun ist sie doch gestorben, still und leise. Alice, Adieu!

Christian Michelides michelides@gmx.at 29.02.2008 | 02:45
Tiefe Trauer Heute abend habe ich - in der gruppenanalytischen Sitzung mit Malcolm Pines in Barcelona - erfahren müssen, dass Alice Ricciardi verstorben ist. Seit Monaten schon wollte ich sie in Cortona besuchen, sie zu ihrem Buch befragen, einfach nur vorbeischauen. Das ist nun nicht mehr möglich. Alice Ricciardi war noch im vergangenen Herbst in der Altausseer Großgruppe, bescheiden und zurückhaltend in der letzten Reihe, hochbetagt, interessiert, aufmerksam und geistreich. Einige Male saß ich neben ihr.

Im November dann wollte ich mehr wissen über ihr Leben. Was ich herausfand, war das beeindruckende Bild einer mutigen Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit. Die wichtigsten Eckdaten habe ich dann in die deutsche Wikipedia gestellt - unter "Alice Ricciardi-von Platen". Sie hat wohl im letzten Herbst gesagt, leise, sie sei noch einmal nach Altaussee gekommen, "um Abschied zu nehmen." Ich hab's wohl nicht hören wollen.
Liebe Alice Ricciardi, Ihnen ist zu danken für das Buch "Die Tötung Geisteskranker in Deutschland" und daß Sie Gruppenanalyse in Altaussee möglich machten. Wir werden Sie vermissen.


Erich Heischkamp erich.heischkamp@jva-remscheid.nrw.de 18.07.2005 | 09:13
Sehr geehrter Herr Shaked,

der Worshop beginnt nicht erst bei der Anreise.
Ich habe ebenfalls den Wunsch, im Oktoberworkshop an Ihrer Kleingruppe teilzunehmen.
Ob die Mitteilung eines Wunsches angesichts der Gegenfinalität des Seelischen taktisch geschickt ist und dessen Realisierung unterstützen kann, ist zumindest fraglich nicht zuletzt auch nach meiner eigenen Lebenserfahrung. Aber ich bin nun mal, auch wenn es für die Zielerreichung nicht viel nützt, für die freie Assoziation, die ich geradezu entfesselt in einer Kleingruppe bei Herrn Ohlmeier erleben durfte. Zuviel Containment tut mir nicht gut. Soviel Spontaneität und Offenheit hatte ich nicht zu erhoffen gewagt und hernach auch in meiner eigenen Gruppenarbeit nicht mehr erlebt. Das hängt natürlich unplanbar immer von den Teilnehmern ab und dem Ausmaß der Statusorientierung und nur zum Teil vom Gruppenanalytiker, was da jeweils möglich ist und zugelassen wird. Vermutlich entscheidet wieder der Staff nach eigenen Kriterien über die Gruppenzusammensetzungen am 30.09.2005, ohne die Gruppenwahl und die Wahl der Analytiker den Teilnehmern zu überlassen und die mit dem Wählen verbundene Dynamik bei den Teilnehmern freizusetzen. Das entlastet natürlich auch. Wo Wünsche sind, das sind auch Ängste. Auf die für mich neue initiale Vorbesprechung zur Gruppenzusammensetzung auch der Balint-Gruppen bin ich daher gespannt.
Methodisch hatten Sie mich besonders in Wien überrascht und auch überzeugt, wie Sie strukturierende Eingriffe angesichts babylonischer Sprachen ( Es ging dann auch um Baby und Abtreibung wegen einengender und kostspieliger Vaterschaft ), ohne die unproduktives Chaos entstanden wäre, mit dem „reinen Gold der Analyse“ verbunden hatten. Diesbezüglich, ich hatte schon Diebsezüglich getippt, würde ich besonders gerne von Ihnen lernen dürfen.
Aber ich nehme es, wie es kommt. Das Unbewusste ist immer eine Überraschung, wenn Strukturen zeitweise auftauen und in anderen Kontexten Raum kriegen.

Mit freundlichen Grüßen und Hochachtung

Erich Heischkamp

Ehlers, Klaus klausehlers@web.de 01.03.2004 | 17:23
Sehr geehrter Herr Chaked,
(geht diese Nachricht eigentlich an Sie?)
falls möglich; ich möchte gern in eine Kleingruppe, die Sie leiten. Möchte doch auch mal bei dem alten Fuchs sein.
Herzliche Grüße, bis bald
Klaus Ehlers (der die letzten beiden Male auch da war)

Haase, Thomas haase@management-inside.com 10.08.2003 | 16:20
Hallo Herr Shaked,
Sie haben Recht, übers Internet ist so vieles einfacher geworden. Also melde ich mich bei Ihnen hier auf diesem Weg (mit der Bitte auch die Kolleginnen und Kollegen, die mich noch aus meiner lebendigen Zeit in Altaussee(eine Zeit, die ich heute, fast 20 Jahre später noch immer nie bereue!) kennen herzlich zu grüßen).
Es geht mir gut, Altausseer Erfahrungen kommen schon lange auch in meiner Firma mir sehr zugute, deshalb auch schon lange ein link auf die Anmeldeseite für Altausseer workshops auf meiner homepage (wird gerade grundlegend renoviert).
Herzliche Grüße
Thomas Haase

Zwirn lrzwirn@internet-zahav.net 06.02.2003 | 16:52
Dieses Treffen war fuer mich sehr interessant, aufregend und aufwuehlend. Danke, dass Du hergekommen bist.

Josef Shaked shaked@utanet.at 03.07.2002 | 12:50
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Idee eines Gästebuchs wird von mir sehr begrüßt.Vielleicht wird dadurch eine neue Form der Nachbearbeitung unserer Altausseer Workshops in die Wege geleitet.
Beispiele: Ein Teilnehmer freut oder ärgert sich noch Monate später über ein bestimmtes Ereignis in Altaussee und möchte nun seine Emotionen loswerden, ein anderer will einem Gruppenteilnehmer eine Nachricht zukommen lassen, ein dritter hat neue Literatur zur Gruppenanalyse entdeckt, ein vierter sucht eine Mitfahrgelegenheit für den nächsten Workshop usw. usw. - alles ist möglich. Mal sehen, was herauskommt.
Liebe Grüße,
Josef Shaked

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